Juni – Herz & Hirn in Bestform – Ein unschlagbares Duo!

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ein zügiger Spaziergang um den Schlosspark nicht nur den Beinen, sondern auch den Gedanken guttut? Im Juni widmen wir uns in unserer Serie „Gesundes 2026“ dem faszinierenden Zusammenspiel von Herz und Verstand. Denn eines ist sicher: Was gut für die Pumpe ist, ist auch Balsam für die grauen Zellen!

Warum Herz und Hirn Hand in Hand gehen

Das Gehirn ist ein „Energiefresser“. Obwohl es nur etwa 2 % unseres Körpergewichts ausmacht, benötigt es rund 20 % des gesamten Sauerstoffs. Hier kommt das Herz ins Spiel:

  • Der Motor und die Leitung: Ein starkes Herz-Kreislauf-System sorgt dafür, dass das Blut bis in die kleinsten Kapillaren des Gehirns gepumpt wird.
  • Schutz vor dem Vergessen: Gute Durchblutung hilft dabei, die Gefäße im Kopf elastisch zu halten. Das beugt nicht nur Schlaganfällen vor, sondern senkt auch das Risiko für vaskuläre Demenz.
  • Frische Botenstoffe: Körperliche Aktivität kurbelt die Produktion von Wachstumsfaktoren im Gehirn an. Man kann es sich wie „Dünger“ für die Nervenzellen vorstellen – neue Verbindungen entstehen, die geistige Fitness bleibt erhalten.

Kurz gesagt: Ein aktiver Körper schafft die biologische Grundlage für einen wachen Geist.


Tipps für den Alltag: So bleiben Sie in Bestform

Es muss nicht gleich der Marathon sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen:

  1. Die 10-Minuten-Regel: Bauen Sie täglich mindestens 10 Minuten Bewegung ein, die Ihren Puls leicht erhöht. Treppen statt Aufzug oder eine zügige Runde zum Bäcker wirken Wunder.
  2. „Kreuz-und-Quer“ denken: Kombinieren Sie Bewegung mit Denksport. Versuchen Sie beim Spazierengehen, rückwärts von 100 in 7er-Schritten abzuziehen. Das fordert beide Systeme gleichzeitig!
  3. Geselligkeit als Training: Ein Plausch beim „Hofgarten-Treff“ oder im Nähcafé ist echtes Hirntraining. Soziale Interaktion gehört zu den besten Präventionsmaßnahmen gegen geistigen Abbau.

Unsere Juni-Übung: „Der Aulendorfer Achter“

Um Koordination, Herz und Hirn direkt zu fordern, schlagen wir Ihnen eine einfache Übung vor, die Sie jederzeit – ob beim Warten auf den Bus oder beim Zähneputzen – durchführen können.

Das Motto: „Achterbahn im Stand“

So geht’s:

  1. Stellen Sie sich stabil hin und heben Sie ein Bein leicht an.
  2. Zeichnen Sie mit dem Knie (oder dem Fuß) eine liegende Acht in die Luft.
  3. Der Clou für das Hirn: Während das Bein die Acht zeichnet, malen Sie mit der entgegengesetzten Hand gleichzeitig einen Kreis in die Luft.
  4. Nach 30 Sekunden die Seiten wechseln.

Effekt: Ihr Herz muss die Muskulatur versorgen, damit sie das Gleichgewicht halten können, während Ihr Gehirn zwei völlig unterschiedliche Bewegungsmuster koordinieren muss. Ein echtes Power-Workout für Ihre Vernetzung!

Lassen Sie uns gemeinsam gesund und in Bestform durch den Juni gehen. Denn in einer solidarischen Gemeinschaft achten wir nicht nur aufeinander, sondern auch auf uns selbst!

Ihre Solidarische Gemeinde Aulendorf e.V.

Gesund. Gesellig. Sorgend.


Literaturempfehlungen (Bücher, Broschüren & Weblinks)

  • „Der Selbstheilungscode“ von Prof. Dr. Tobias Esch: Ein fundiertes Werk darüber, wie Neurobiologie und Lebensstil (Bewegung, Entspannung, Ernährung) zusammenhängen. ISBN-13‏ : ‎ 978-3407864437
  • „Bewegung macht schlau: Mentale Leistungssteigerung durch körperliche Aktivität“ von Frieder Beck: Der renommierte Sportwissenschaftler und Hirnforscher erklärt leicht verständlich, wie körperliche Aktivität die neuronale Plastizität fördert. ISBN-13: ‎ 978-3990601563
  • Broschüren der Deutschen Herzstiftung: Die Herzstiftung bietet kostenfreie Ratgeber rund um das Thema Bewegung & Herz-Kreislauf an.
  • Was macht unser Gehirn gesund oder krank? Gehirn, Demenz, Prävention – BR-GESUNDHEIT!
  • Wer tanzt bleibt jung! – dasGehirn.info

Podcasts für die Ohren

  • Das Gehirn.info: Ein Podcast, der tief in die Funktionsweise unseres Denkorgans eintaucht – oft mit Fokus auf den Einfluss von Sport und Umwelt.
    • Reinhören – Im Gehirn gibt es unendlich viel zu entdecken
  • „ImPULS – die Podcasts der Herzstiftung“: Experteninterviews zu kardiologischen Themen, die oft auch die Verbindung zum allgemeinen Wohlbefinden beleuchten.
  • Mit dem Körper lernen – Wie Bewegung das Gehirn trainiert. Fingerzählen, Ballspiele, Tanzen – Bewegung kann dem Gehirn auf vielfältige Weise helfen.

YouTube & Mediatheken


Tipp für die Recherche

Achten Sie bei der Suche im Netz auf das „HONcode“-Zertifikat oder das Logo des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, um sicherzugehen, dass die Informationen medizinisch geprüft sind.

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